Am 11.10.2026 waren die Produktionsräume von 3Dpersolutions gut gefüllt. Zahlreiche Besucher sind der Einladung gefolgt, sich über die aktuellen Möglichkeiten der Additiven Fertigung im Bereich künstlerischer Anwendungen zu informieren.
Eine zentrale Rolle spielte dabei Claudia Tebben. Die Gelsenkirchener Künstlerin ist für ihre zeitgenössichen Werke weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Sie gab Einblicke in die Entstehung von Skulpturen, die in Zusammenarbeit mit 3Dpersolutions entstanden sind.

Die Möglichkeiten sind vielfältig
Nicht nur in der Umsetzung der Form an sich, durch Skalierung und digitale Bearbeitung, sondern auch in der händischen Nachbearbeitung der Oberflächen, bietet 3D-Druck entscheidene Vorteile gegenüber herkömmlichen Verfahren wie dem Bronzeguss, berichtet Claudia Tebben.
Das sich bei größeren Werken auch der Gewichtsvorteil bemerkbar macht, konnten die BesucherInnen bei einem Vergleich zwischen Vorbild (Holz), gedruckter Version und Bronzeguss selber erfahren.


Flexibilität und Beständigkeit
Wie es denn mit der Haltbarkeit gedruckter Kunstwerke aussieht, erklärte im Anschluss Lasse Gieskes. Als Produktionsleiter bei 3Dpersolutions betreut er zahlreiche 3D-Drucker unterschiedlichster Bauarten und hat auf diesen schon verschiedenste Werke für Künstler und Künstlerinnen umgesetzt. Fast genauso abwechslungsreich ist dabei auch die Materialauswahl – von hochfest, über flexibel, transparent, oxidierend oder elektrisch leitend, bis zu biologisch abbaubar war schon alles dabei.
Und die Beständigkeit auf lange Zeit? Selbst das einfach zu handelnde und gut nachzubearbeitende PLA, hält im Innenraum Generationen, wenn es fachgerecht behandelt ist.
Die Bearbeitung durch den oder die KünstlerIn ist entscheidend
Die meisten Projekte starten mit einem 3D-Scan. Dieser ermöglicht es recht einfach, in entwurfsqualität vorliegende Formen ins digitale zu übertragen.
Anschließend kann entweder digital bearbeitet, oder direkt ein gedrucktes Abbild produziert werden. Bei all diesen Schritten ist der Austausch zwischen 3Dpersolutions und den KünstlerInnen entscheind, damit garantiert werden kann, dass das Ergebnis den Vorstellungen entspricht. Die Nachbearbeitung, wie thermisch formen oder Oberfläche strukturieren, kann dann wieder durch die kunstschaffende Person selber erfolgen. Zahlreiche Nachbearbeitungsoptionen, wie Lackieren oder Schleifen können auch bei 3Dpersolutions in Auftrag gegeben werden.

Sie sind auf der Suche nach einem zuverlässigen Partner, für 3D-gedruckte Lösungen für künstlerische Anwendungen? Wir unterstützen Sie von der Konzeptionierung, über den Scan und Druck bis zum fertigen Objekt.
Ihr Ansprechpartner
Gregor Stein
Vertriebsleitung
g.stein@3dpersolutions.de
0209 3616 6647

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